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Archiv für die ‘(tri-)sports’ Kategorie

tAXMAN rennt – 10/2011 (Silvesterlauf 17,7km)

Sonntag, Januar 8th, 2012 |
Silvesterlauf 2011

Silvesterlauf 2011

Mit einiger Verspätung gibt’s nun doch noch den Bericht zur letzten Laufveranstaltung in 2011. Nachdem ich mich im September mit einer Zerrung beim Herbstlauf ausgeklinkt hatte, wollte ich es zum Jahresende noch einmal “krachen2 lassen. :| Dass das nach der Weihnachtswoche nicht so ganz einfach werden würde und das Wetter mit Dauerregen auch sein Bestes gab, hatte ich schon eine komische Vorahnung.

Gegen 8:30 Uhr fand ich mich in Zossen zur Anmeldung ein. Zahlreiche bekannte Gesichter, darunter einige vom TLV Rangsdorf, waren schon vor Ort. Um 9:00 Uhr gabs den “kleinen Start”, nachdem das Starterfeld von Zossen nach Nächst Neuendorf (meinem Wohnort) lief, um von dort um 9:15Uhr gen Ludwigsfelde zu düsen. So ging es flott auf der heimischen Landstraße Richtung Horstfelde und dort für ~10km durch den matschigen Wald. Anfänglich machte mir das auch nicht so viel aus, doch nach ca. 10 gelaufenen Kilometern machten sich die  Oberschenkel bemerkbar. Wie mit zubetonierten Beinen lief ich durch den Wald. Geradeaus ging es wegen der tiefen Pfützen und des Matsches nur selten. So richtig kam ich eben nicht in Tritt und Freude kam auch nicht auf. So quälte ich mich Kilometer für Kilometer Richtung Ziel und verfluchte den Stadionsprecher, der die ersten Läufer im Ziel begrüßte, während ich noch 5 Kilometer Qualstrecke vor mir hatte. Nach Wietstock folgte ein weiterer matschiger Waldabschnitt, dann die Horrorbrücke über die B101, die ich schon als Vierfüßer nehmen wollte.  Danach ein Acker, in den man freundlicher Weise mit dem Auto ein Paar Reifenspuren gepresst hatte, der Gewerbepark Ludwigsfelde, eine weitere steile ansteigende Brücke und dann der ersehnte Zieleinlauf im Ludwigsfelder Stadion. Ich war echt hinüber, hatte mich an diesem Tag eben auch nur reichlich mit Matsch und wenig Ruhm bekleckert. Egal! Dabeisein ist alles und immerhin bin ich nicht letzter geworden, sondern im soliden Mittelfeld eingelaufen. Die Uhr zeigte 1:34h und somit 7 Minuten mehr als in 2008 an.    :roll: Nächstes Jahr sollte ich als etwas mehr auf diesen doch recht anspruchsvollen Lauf hintrainieren. Aber bis dahin ist ja noch viel, viel Zeit!

 

tAXMAN rennt – 09/2011 (Dabendorfer Herbstlauf 15,7km/10,4km)

Montag, September 19th, 2011 |

Der Dabendorfer Herbstlauf ist eigentlich der schönste Lauf in der Cup-Serie, da die Strecke Crosslaufcharakter hat, schön flach ist und es nach dem Lauf blecheweise, leckeren Pflaumenkuchen gibt. Ja, die Dabendorfer/Zossener legen sich schon ordentlich ins Zeug, um die Läufer- und Besucherscharen jedes Jahr aufs Neue zu “unterhalten” und zu verköstigen. Auch dieses Mal konnte ich Frau tAXMAN und den “kleenen” Junior überzeugen, dass sich der Besuch lohnt. Der Junior wollte auch gleich mal mitlaufen um sich seinen Pflaumenkuchen zu verdienen. So radelten wir zu dritt und ganz gemütlich ins benachbarte Dabendorf. Ich meldete Junior und mich an, zog mich um und drehte ein paar Erwärmungsrunden auf dem Sportplatz. Es konnte losgehen. Um in der Cupwertung noch irgendwas zu reißen, musste ich die letzten 4 Läufe ordentlich über die Bühne bringen und fleißig Punkte sammeln. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! :| Pünktlich um 14:00 Ihr fiel der Startschuß und gleichfalls pünktlich mit dem ersten Schritt passierte irgendwas mit der Muskulatur in meinem linken Oberschenkel. Gleich auf den ersten Metern merkte ich, dass ich mir wohl was gezerrt hatte. Ich lief zwar noch(!!!) ordentlich mit, konnte den verhärteten und anfänglich nur leicht schmerzenden Schenkel nicht mehr locker und weich bekommen. Runde 1 der 3 zu absolvierenden Runde hielt sich das alles noch in Grenzen, in Runde 2 überlegte ich jedoch schon auszusteigen. Ich kämpfte gedanklich mit mir, wie es denn aussehen würde, einfach so aufzuhören. Immerhin habe ich noch nie einen Wettkampf geschmissen. Aber irgendwann ist eben doch das erste Mal und da ich meinen Körper ganz gut kenne, beschloß ich auf ihn zu hören und Schlimmeres zu vermeiden. Längeren Trainingsausfall kann ich nun wirklich nicht gebrauchen.:redsmile: So ließ ich es die letzten 1,5km ganz locker angehen und trabte gen Ziel, was zu einiger Verwirrung führte, da an meiner Startnummer – eine Dreihunderter Nummer- zu ersehen war, dass ich für die 15,7 km gemeldete war. Nachdem ich meine Aufgabe erklärte hatte wurde ich dann doch noch zur Zeitnahme genötigt und sogar noch für den 10,4km-Wettbewerb umgemeldet. Danke dafür, dass ist woanders nicht so ohne weiteres möglich. Der Lauf war damit eigentlich für ich abgehakt. Überraschender Weise durfte ich dann sogar noch neben Vereinskollegen Raimund aufs Treppchen, da meine Zeit für einen zweiten Platz gereicht hat. :eek: Damit hätte ich nun im Traum nicht gerechnet, wo mich auf der Laufstrecke ja Hinz und Kunz überholt haben. Offensichtlich waren doch noch einige Läufer hinter mir… So zeigt sich aber mal wieder, wie gut die Läufer auf den langen Strecken sind und dass auf den kurzen Läufen eben doch eher Volkslaufcharakter herrscht. Immerhin reichts dafür noch. :roll:

Der Junior profitierte von den zeitgleich woanders stattfindenden Kreismeisterschaften und rannte auf den dritten Platz. So waren wir dann doch noch irgendwie erfolgreich. Der Pflaumenkuchen war durch die Bank weg lecker – wir haben jeden probiert! Dickes Lob an den MSV Zossen, für die rundum gelungene Veranstaltung. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!

tAXMAN rennt – 08/2011 (Dahlewitzer Waldcross 18km)

Montag, September 5th, 2011 |

Am Samstag stand mal wieder der Dahlewitzer Waldcrosslauf an. Auf 18km (4 Runden a 4,5km) geht es über Stock und Stein und dieses Mal besonders häufig durch den Brandenburger Zuckersand. Mir gings gut, ich war ausgeschlafen und fit, sodass ich früh spontan beschlossen hatte das Auto stehen zu lassen und mit dem Rennrad in das ~18km entfernte Blankenfelde anzureisen. So hatte ich die Erwärmung ja schon mal weg. Pünktlich wie immer fiel der Startschuss und das doch recht umfangreiche Läuferfeld bewegte sich gen Wald. Auch bei diesem Lauf starten die Läufer aller Distanzen gleichzeitig. Auf den schmalen Waldwegen kann es daher schon mal recht eng werden, sodass es wichtig ist, gleich von Beginn an einen guten Platz im Feld zu finden. Hat man jemanden vor sich zu laufen, ist es schwierig, die freiliegenden Wurzeln zu sehen und Stürze/Umknicken sind vorprogrammiert.

In der ersten Runde “motivierte” mich ein Mitläufer, indem er mir mehrfach relativ knapp vor die Füße sprang. Nur um den loszuwerden, gab ich ordentlich Gas und verschaffte mir den nötigen Freiraum. Ab Runde 2 war ich mehr oder weniger alleine unterwegs. Lediglich am Anstieg wurde ich eingeholt, da ich Tempo rausnahm weil meine Oberschenkelmuskulatur jedes Mal gleich zu machte. “Bergab” konnte ich die Beine aber wieder locker laufen und trotz Zuckersand die an mir Vorbeigezogenen einholen.

Der Lauf war unspektakulär. Schon vor dem Start rechnete ich mir nicht viel Chancen aus. Die Konkurenz ist zu gut, sodass ich den Lauf gleich als “hartes Training” einstufte. Nach 01:25:44h war ich im Ziel und eben auch ziemlich hinüber. 1 Minute langsamer als im letzten jahr zu sein, wirft mich nicht aus der Bahn, da die quer über “Naturpfade führende Strecke” immer der Witterung entsprechend zu belaufen ist. Die Zeit ging also in Ordnung. Die Platzierung überraschte mich denn doch, da ich mit einem vierten Platz in meiner AK nicht gerechnet hatte. Auch in der Gesamtwertung im Mittelfeld zu landen geht in Ordnung, da ich mit meinem Lauftrainning etwas hinterherhänge. Aber das wird schon noch. :pirat:

tAXMAN rennt – 07/2011 (Berlin Triathlon XL 1,9-90-21)

Donnerstag, August 25th, 2011 |

Den sportlichen Höhepunkt diesen Jahres wollte ich dieses Mal ganz locker angehen. Während ich mich im letzten Jahr noch ziemlich verrückt gemacht und damit meine Umwelt genervt habe, konnte ich dank gutem Trainingspolster auch in der Nacht vor dem Wettkampf beruhigt schlafen. Das Radtraining umfasste das doppelte Pensum des letzten Jahres, läuferisch war auch gings auch zügig voran und schwimmen konnte ich im Urlaub genug. Es gab also keinen Grund sich Sorgen zu machen.

Bereits am Samstag konnte ich meine Startunterlagen abholen sowie die Wechselzone und einen Teil der Radstrecke begutachten. Frohen Mutes fuhr ich dann am Sonntagmorgen in Begleitung von Frau tAXMAN zum Hotel Müggelsee und richtete mich in aller Seelenruhe in der Wechselzone ein und hatte reichlich Zeit mit den zahlreichen Bekannten aus Fitnessstudio und Verein Schwätzchen zu halten. Gegen 10:00 Uhr begab ich mich ins eben nicht kuschelig warme Müggelseewasser und durfte mich wassertretend 10 Minuten warm machen. Irgendwann gings denn los und die Meute von ~300 Startern auf der Mitteldistanz machte sich wie hungrige Haifische auf den Kurs. Nach 950m – der ersten Runde – war auch mir endlich warm. Über eine “Hühnerleiter” gings auf den Bootsanlegesteg aus dem Wasser, über den Steg ans Ufer und gleich wieder rein ins Wasser für die zweite Runde. Nach ~42 Minuten kam ich mit der 229-ten Schwimmzeit in die Wechselzone. :| Der Wechsel ging für meine Verhältnisse flott von statten. Die Radstrecke war die Achillesferse dieses Wettkampfs. Nach mehreren Änderungen der eigentlichen Radstrecke, die ja in 3 Runden um den Müggelsee herumführen sollte, mussten wir jetzt zwischen 2 Punkten hinundher pendeln. Da die Strecke nicht komplett gesperrt war, machte insbesondere in der ersten Runde große Probleme. ~ 600 Radfahrer und zig Ausflügler mit Auto auf einem 20km-Rundkurs harmonieren eben nicht. Auch die vor mir auf die Radstrecke gestarteten Kurzdistanzler mit Touren- und Mountenbike komplizierten die Sache ein wenig, da sie von den Autos nicht überholt wurden und somit ein doch deutlich langsamer fahrendes Hindernis darstellten. Die kurzen Sprints und Überholmanöver halfen eben nicht meinen Rhytmus zu finden und kosteten auch einiges an Kraft. Ab der zweiten Runde beruhigte sich das jedoch etwas. Dafür musste ich festellen, dass die Radstrecke wohl ca. 10km kürzer war als festgelegt. So rollte ich nach 80km / 2:24h mit der 128-ten Radzeit wieder in die Wechelzone.

Jetzt sollte es knackig werden. Bis zum Radfahren ist auch im letzten Jahr alles gut gegangen. Locker gings auf den 4 mal zu belaufenden Rundkurs mit 5,2km Länge. In Runde 1 war ich noch ein wenig durch den Wind und versuchte die Beine locker zu bekommen. Erste Anzeichen von Krämpfen blitzten durch die linke Wade und den rechten Oberschenkel. Irgendwie schaffte ich es, die Beine so aufzusetzen, dass die Muskeln nicht verkrampften. Erst ab Runde 3 musste ich Pausen einlegen um die Wade zu dehnen um auch hockend die Oberschenkelmuskulatur zu entspannen. Im Vergleich zum letzten Jahr waren die Krämpfe dieses Mal Kinderkram. Vielleicht haben die vorsorglich während das Radfahrens eingenommenen Salztabletten ja doch etwas bewirkt. Jedenfalls blieb ich mit der Laufzeit zwar deutlich über meinen Möglichkeit,  aber eben doch innerhalb des von mir geplanten  Rahmens. 1:59h (186-te Laufzeit) ist eben auch unter 2 Stunden. :razz:

Nach 05:06:38h (Platz 176)  kam ich bester Laune und grinsend ins Ziel. 50 Minuten schneller als im letzten Jahr und somit auch deutlich zufrieden. Okay, die Radstrecke war 10km kürzer und eben auch flacher, aber selbst wenn ich hierfür ~20 Minuten aufschlage, bleibt das Ergebnis deutlich. :cool:

Und da Steffen bereits auf der Vereinsseite ordentlich Dampf über die teilweise unglückliche Organisation abgelassen hat, habe ich das alles weggelassen. Wer’s lesen mag, darf sich gerne dahinklicken. :sagnix:

tAXMAN rennt – 06/2011 (5. Berliner AirportRun – Halbmarathon)

Sonntag, Juni 19th, 2011 |

5. Berliner AirportRun 2011Meine Teilnahme am Berliner Airportrun war ziemlich spontan. Erst am Mittwoch dieser Woche entschied ich mich, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und meine Schande beim Halbmarathon in Berlin auszubügeln. Dass ich in Berlin saft- und kraftlos in ~1:48h über die Strecke getaumelt bin, obwohl ich “Großes” vorhatte, hat mich doch schon mächtig gewurmt. Es hat mich sogar so sehr geärgert, dass ich in der Nacht von gestern zu heute vor lauter “Aufregung” kein Auge zugemacht habe. Und das alles wegen eines Laufs, bei dem es ja um nichts ging… :| Naja, bis auf die Kleinigkeit, dass ich mir was beweisen wollte. :pirat: (weiterlesen…)

tAXMAN rennt fährt – 05/2011 (120km – Berlin-Velothon)

Montag, Mai 23rd, 2011 |

 

2011-05-22_08-59-49_998.jpgIch machs mal anders als sonst und nehme das Ergebnis vorweg. Ich bin begeistert, nein sogar schwer begeistert. Momentan schwimme ich noch auf der Welle der Begeisterung, die mir das Jedermann-Strassenrennen am gestrigen Tag in Berlin aufgezwungen hat. Perfekte Organisation, perfektes Wetter und mein körperlicher und seelischer Zustand kam ebenfalls der Perfektion nah. ;)

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tAXMAN rennt – 04/2011 (Cottbusser Duathlon 7-30-3 km)

Samstag, April 30th, 2011 |

IMG_0226.JPGNach einer antrengenden Reisewoche, in der ich mit Familie zwischen Berlin, Thüringen und der Pfalz hinundhergefahren bin, stand am vorletzten freien Tag ein kleiner aber heftiger Wettkampf auf dem Plan. Der 16. Cottbusser Rotec Duathlon durfte als Trainingseinheit herhalten. (Der Duathlon ist eine aus zwei Disziplinen bestehende Mehrkampfsportart, bei der die Einzeldisziplinen in der Reihenfolge Laufen, Radfahren, Laufen absolviert werden. Quelle: wikipedia). Die Distanzen 7-30-3 klingen nicht nach viel, haben es aber trotzdem in sich.

IMG_0294.JPGUm 14:00 Uhr fiel der “Startruf” und das Teilnehmerfeld flitzte in einer riesigen Staubwolke über den 1,75km langen, fest- und mehr oder weniger glattplanieten Sandweg im Ehemaligen Bergbaugelände Jäntschwalde. Mit einem Schnitt von 4:20 Min. auf den ersten 2 Kilometern war ich für meine Verhältnisse sehr schnell, im Vergleich zum überwiegenden und vor allem vor mir laufenden Teilnehmerfeld jedoch sehr langsam unterwegs. So kamen mir die Führenden bereits Ewigkeiten vor der Wendestelle entgegen. In der zweiten Runde verringerte ich das Tempo ein wenig und fand auf den letzten 2 Kilometern meinen Rythmus, sodass ich sogar noch 2 läufer überholen konnte. Nach 0:32:04 h war Disziplin 1 – der 7km-Lauf abgehakt. :|

IMG_0351.JPGDisziplin 2 – ein auf 7 Runden zu befahrener Rundkurs von ~4,2 km Länge – hatte einige Gemeinheiten in Petto. Die Runde begann mit einem kurzen aber knackigen Anstieg mit 10% Steigung und verlief dann recht wellig bis zum nächsten, erwähnenswerten Anstieg, der auch noch mit starkem und böigen Gegenwind aufwartete. Die Bremswirkung war teilweise so grob, als würde das Rad an einem dicken Gummiband abgebremst. Die danach folgende lange Gerade mit leichtem Gefälle und Rückenwind, entschädigte jedoch wieder. Bereits zu Beginn der 3. Radrunde und somit eben auch ungewöhlich früh,  beglückten mich Wadenkrämpfe, die ich jedoch im Pedal IMG_0353.JPGstehend “herausdehnen” konnte. Fortan bemühte ich mich um einen Runden Tritt und kam glimpflich über die Runden. Die Anstiege und der Wind kosteten einiges an Kraft. Ich versuchte den Schnitt der ersten 3 Runden von 32km/h zu halten, konnte dank der Anstiege und des Windes aber nicht verhindern, auf ‘nen 31-er Schnitt abzufallen. Radstrecke incl. der 2 Wechsel – 0:59:30h – geht für mich voll in Ordnung. :roll:

IMG_0621.JPGBei dem abschließenden Lauf über 3km brauchte ich eine ganze Weile um die weichgespülten Beine koordiniert voreinander setzen zu können. Unnötiger Weise hatte ich meine Wasserflasche mit auf die Laufstrecke genommen. Bei nur 3 zu laufenden Kilometern ist das natürlich ziemlicher Nonsens, gab mir aber 15 Minuten lang die Gelegenheit mich über mich selbst zu ärgern und somit hervorragend von der eigentlichen Pein und dem Wunsch nur ein winziges Stückchen zu gehen abzulenken. Nach 1:46:49h war ich gut kaputt gespielt im Ziel, wo mich Vereinskollege Ronny sowie Freundin Alice – unsere Fotografin – mit Wasser begrüßten. Meine Zielsetzung eines Finishs unter 1:50:00h war gelungen, die Platzierung angesichts des extrem starken Starterfeldes egal. Platz 70 von 82 Finishern in der Gesamtwertung lassen erahnen, wie gut das Feld war, der vorletzte Platz in meiner AK bestätigen dies noch. :aehh: Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, die mir – soweit das überhaupt  möglich ist – Spaß gemacht hat. Mal schauen, ob ich mir das im nächsten Jahr noch einmal antue… :cool:

tAXMAN rennt – 03/2011 (14,9km Lauf um die Römerschanze)

Montag, April 18th, 2011 |

Nach dem Desaster beim Halbmarathon vor 2 Wochen, durfte ich am Samstag bei der schanze1.pngvereinseigenen Veranstaltung, dem Lauf um die Römerschanze starten. 3 lockere Laufeinheiten in der Woche zuvor sollten wieder Gefühl und die nötige Kraft und Lockerheit in die Beine bringen. Ambitionen auf jedwede Platzierung hatte ich schon lange vorher abgelegt und den Lauf als schnellere Trainingseinheit eingestuft. Um 14:30 Uhr fiel der Startschuß für die 4, durch die Rangsdorfer “Pampa” zu laufenden Runden. Gewohnt flott lief ich los und die Beine spielten sogar mit. Nach der Stadionrunde ging es einen schmalen Pfad durch schanze2.pngden Rangsdorfer Wald. Umgeben von ziemlich schnellen, aber auch ziemlich kleinen Mädchen versuchte ich meine “Ideallinie” zu finden. Das war gar nicht mal so einfach, da die hartnäckige Kinderschar zwar lautstark schnaufte, aber auch nicht wirklich langsamer wurde. So lieferte ich mir in der ersten Runde ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einer 10-jährigen, die die 4km mal eben locker in 18:08 Minuten lief. :heul: Das Leben kann eben hart und deprimierend sein. Runde 2 und 3 verbrachte ich an der Seite meines schanze_urkunde.pngLäufer- und Triathlonkollegen Hendrik Sprejz, der es eben auch mal lockerer angehen lies. Entspannt quatschend vertrieben wir uns die Zeit von Runde 2 und 3. Zu Beginn der letzten Runde zog Hendrik das Tempo an, sodass ich alleine weiterlaufen musste. Obwohl ich bestrebt war, das Tempo zu halten, musste ich wegen einer Fliege in meinem sehenden Auge widerwillig eine Gehpause einlegeben. Das nächste Mal laufe ich dann doch wieder mit Sportbrille.  Nach 1:11:52h war ich im Ziel und fette 9 Sekunden schneller als bei der letzten Teilnahme. :roll: Für ‘nen Trainingslauf geht das wohl in Ordnung, für die nächsten Wettkämpfe muss indes noch mehr drin sein. :pirat:

Lustig ist hingegen, dass ich auch nach der damaligen Römerschanze-Lauf an ‘nem Radtraining teilgenommen habe.

Mit einem Schnitt von 28,9 km/h ging es über 68,9km. Die Beine waren nicht wirklich vom Vortageslauf erholt und der starke, böige Wind tat ein Übriges. Ich war sowas von hinüber als ich zuhause ankam, dass ich umgehend unter der Dusche verschwinden musste um die aufkommenden Krämpfe mit kochendheißem Wasser zu verjagen.

Gestern ging es über ~150km mit ‘nem Schnitt von ~31 km/h. Okay, Wind war nicht so üppig… Aber es trotzdem schön zu sehen, wie man sich entwickelt, mehr als das Doppelte fährt ohne kaputt zu sein und Krämpfe zu bekommen. Das ist sicher auch einer der Gründe, warum ich meine “Erlebnisse” hier im Blog pflege.

 

Foto: Hans-Jürgen Burow

tAXMAN rennt – 02/2011 (31. Halbmarathon Berlin)

Montag, April 4th, 2011 |

Am 3. April 2011 war es mal wieder soweit -Halbmarathon in Berlin und für mich nach dem Boykott vom letzten Jahr die Möglichkeit, meine Bestzeit aufzupolieren. Nachdem ich Anfang diesen Jahres ganz gut in die Laufsaison gestartet bin, wollte ich die schnelle und einfach zu laufende Strecke in Berlin zwischen 1:35h und 1:40h angehen. Meine Eventplanung hat jedoch einen Haken. Erst letztes Wochenende mit knapp 1000 Radkilometern von Mallorca wieder zuhause aufgeschlagen, gönnte ich mit am Tag vor dem Halbmarathon noch eine weitere flotte 80km-Radeinheit und stakte mit endsprechend dicken Beinen und sozusagen als Bonus mit Halsschmerzen in Berlin an den Start. :heul:

Auf den ersten Kilometern lief es noch einigermaßen rund, ab Kilometer 10 verließ mich aber die Kraft. Die Beine hart und schlapp, schleppte ich mich von einem Versorgungspunkt zum Nächsten. Die neue Bestzeit hatte ich inzwischen abgehakt, die Parole lautete jetzt “Durchkommen!”. Zwischen Kilometer 13 und 14 hatte ich einen akuten Schwächeanfall und überlegte ernsthaft, den Lauf in den Sack zu hauen und mich heimfahren zu lassen. Aber auch das ging irgendwie vorüber.  So pausierte ich mal um meine Schuhe zu schnüren, die Socken an den Blasen neu zu arrangieren oder einfach den Puls zu senken. :kotz:

Nach 1:47:45h hatte das Elend sein Ende, ich war im Ziel und völlig hinüber. Die Vereinskollegen kamen mir bereits frisch geduscht und gut gelaunt entgegen, andere saßen wahrscheinlich schon in der Bahn…

Abgehakt und vergessen! Vielleicht gönne ich mir die BIG25 km von Berlin. Finish im Olypiastadion motivieren ja schon und zeit fürs Training bleibt ja auch noch etwas. Denn eigentlich muss ich mich ja nur etwas einlaufen… Der Rest “geht” dann schon von ganz alleine. :greensmilie:

tAXMAN rennt – 01/2011 (10,1km Crosslauf Luckenwalde)

Sonntag, Februar 27th, 2011 |

Heute ging’s zu ersten Lauf im neuen Jahr. Motivation und Begeisterung fielen temperaturbedingt sehr frostig aus. Erschwerend kam hinzu, dass ich ohne meine 2 Sportkumpels nach Luckenwalde fahren musste und mich fast mit einer Ausrede ausgeklinkt hätte. Immerhin renoviere ich gerade und hätte in der Zeit einiges geschafft. Mein schlechtes Gewissen griff meiner Entscheidung aber schon vor und so war ich pünktlich zum “Warmlaufen” in Luckenwalde. Die Strecke kannte ich schon vom letzten Jahr und wusste daher, dass es sehr, sehr hügelig und sandig wird. Den Lauf vor einem Jahr hatte ich hier ja totgeschwiegen, da er ein einziges Desaster war. Heute ging es als darum, alles besser zu machen und die Scharte von 51:23 Min. auf 10km in einem Wettkampf auszuwetzen. Da musste auch trotz anspruchsvoller Offroadstrecke einfach mehr drin sein.

Höhenmeter_Luckenwalde.png Das Wetter spielte auch gut mit. Sonne, kaum Wind und Temperaturen um die 0°C waren in Ordnung, da mir an den Anstiegen mit Sicherheit sehr, sehr warm werden würde. Mit dem Startschuss versuchte ich mich nach vorn zu laufen. Das Feld war recht groß, da auch Läufer über 6km mit uns starteten. Knapp 2km verlief die Strecke durch eine Gartenanlage, Park und Waldwege. Dann ging es Offroad mit einem Anstieg weiter. 2011-02-27_14-00-07_556.jpgDie Pfade an den Anstiegen hatte es in sich. Lockerer Sand, freiliegende Wurzeln, also schon etwas anspruchsvoller. Abwärts hieß es dann die Puls zu senken, die Atmung in den Griff zu bekommen und vor allem nicht zu stürzen. Ich bin gut durchgekommen und konnte sogar den ein oder anderen Schnappatmer einholen. Runde 2 der Offroadstrecke lief ebenfalls prima. Hoch mit Puls auf Anschlag, dann beruhigen und in der “Ebene” Tempo machen. Auf den letzten 2 Kilometern überholte ich noch etliche 6km-Läufer und konnte sogar noch zum Schlussspurt ansetzten. Nach amtlichen 46:12 Min. war ich im Ziel und hochzufrieden. 5 Minuten schneller als im Vorjahr zu sein, sind schon ein großer Erfolg und Fingerzeig dafür, dass ich mit meiner momentanen Vorbereitung richtig liege. Kurioser Weise bin ich in der Platzierung 2 Plätze nach hinten gerutscht. Der 7. Platz ärgert mich aber nicht wirklich, da gerade in Luckenwalde sind wirklich starke Läufer am Start.

 

 

 

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